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Vergleich
Beide enthalten Koffein – doch das Zusammenspiel mit weiteren Inhaltsstoffen unterscheidet sich deutlich.
Eine übliche Portion Matcha (ca. 2 g Pulver) enthält etwa 50–70 mg Koffein – das entspricht ungefähr einem Drittel bis der Hälfte einer Tasse Filterkaffee. Koffein selbst ist eine Substanz, für die auf EU-Ebene ein zugelassener Health Claim existiert: 'Koffein trägt zu einer Steigerung der Aufmerksamkeit bei' (Verordnung (EU) Nr. 432/2012), bei einer Aufnahme von mindestens 75 mg.
Matcha enthält zusätzlich die Aminosäure L-Theanin, die fast ausschließlich in Tee vorkommt. Eine 2017 im Fachjournal 'Food Research International' veröffentlichte kontrollierte Studie (Dietz et al.) fand bei Matcha-Tee-Konsum leichte Verbesserungen bei Aufmerksamkeitsgeschwindigkeit und Gedächtnisleistung – der Effekt war moderat und zeigte sich nicht bei allen gemessenen Aufgaben. Eine ältere Studie aus 'Brain Topography' (2009, Gomez-Ramirez et al.) zeigte veränderte Gehirnaktivität (Alpha-Wellen) bei visuell-räumlichen Aufgaben nach L-Theanin-Gabe.
Genau diese Kombination aus Koffein und L-Theanin ist es, die Matcha-Trinker von reinem Kaffeekonsum unterscheidet – ein Zusammenspiel, das grüner Tee in dieser Form einzigartig macht.
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